Projekte der Grundschule

Deutscher Schulschach Mannschaftswettbewerb Mai 2015

Donnerstag, 7.5.2015

  1. 8.30 Uhr Überpünktliche Abfahrt in Fürstenwalde. An dieser Stelle DANK an Familie Noack für die kostenfreie zur Verfügungstellung des 7-Sitzers und für die Betreuung vor Ort. Die Bahn und ihr Eigenleben sind bekannt und ein Leihwagen wäre finanziell gesehen nicht drin gewesen! DANKE!
  2. 9.30 Uhr Bin schachlich vermutlich auf dem neuesten Stand! Daniel entpuppt sich als belesener Freak, der Partien, Stellungen und Kuriositäten zu berichten weiß.
  3. 10.00 Uhr Joachims Akku ist leer. Es wird auf Halma umgeschwenkt. Robin und Juliane haben mittlerweile „Stecker im Ohr“ und Augen zu. Daniel geht dazu über, mir von seinem neuen System zu erzählen. Es könnte sich um etwas Schachliches handeln, aber nein. Um Jahreszahlen zu lernen, hat er sich eine Buchstabenliste entworfen. So entspricht die 1 einem T, die 2 einem N usw.. Ich frage mich immer noch, ob das wirklich einfacher ist?
  4. 10.30 Uhr Das nächste Thema stand auf dem Programm. Daniel: „Es muss doch mittels Formel möglich sein, jedes Datum so zu berechnen, dass man den entsprechenden Wochentag herausbekommt!“ Ich bin gespannt, ob er dazu eine Formel finden wird.
  5. 11.00 Uhr Endlich Schach! Joachim und Tim spielen mittels Brett gegen Daniel, der kein Brett benötigt. In Gewinnstellung endet die Partie remis, da Daniel den Faden verliert.
  6. 12.00 Uhr Es lebe das Schach! Daniel fordert mich heraus. Ich soll blind gegen ihn spielen, er mit Hilfe des Brettes. Ich spiele ihm die Französische Abtauschvariante an, die er nicht mag :- ) und bietet frustriert remis im 28. Zug. Ich nehme an.
  7. 13.30 Uhr KV über Richard Wagner – Abwechslung muss sein!
  8. 14.00 Uhr Lateinvokabeln – Juliane und Robin haben es drauf!
  9. 14.30 Uhr Endgültige Mannschaftsbesprechung – Brett 1 und 2 sind klar, doch 3 – 5 sind aufgrund der 200er Toleranzregel diskutierbar. Die Mannschaft einigt sich auf 1. Juliane, 2. Robin, 3. Daniel, 4. Tim und 5. Joachim.
  10. 15.00 Uhr Ankunft in Bad Homburg – staufrei nach ca. 570 Kilometern. Obwohl wir die Ersten waren, gab es kaum noch Parkplätze. Schnell stand fest, dass das Auto bis zur Abfahrt nicht mehr bewegt werden wird.
  11. 15.30 Uhr Zeit für Training auf einer Bank unter Bäumen bei schönstem Sonnenschein; immer hübsch im Wechsel; wer nicht trainiert, spielt Tischtennis, Fußball oder Basketball.
  12. 17.00 Uhr Spontaner Trainingsabbruch; verursacht durch höhere Gewalt!? Ich bin dann mal weg – zum Haare waschen!? Die Kinder finden den Umstand mehr als lustig; das hätte ich vor 30 Jahren sicherlich auch.
  13. 19.00 Uhr Die Begrüßung der Kinder und Eltern erfolgt kurz und bündig, absolut angemessen inkl. Impressionen des vergangenen Jahres. Ich stelle fest, dass wir an Position 30 von 34 gemeldeten Mannschaften gesetzt sind. Den Kindern wird nun schwarz auf weiß klar, dass es wirklich hart wird und ich im Vorfeld nicht geflunkert habe.
  14. 19.30 – 20.30 Uhr …. nochmals Schachtraining – dieses Mal in der Gruppe.

Freitag, 8.5.2015

  1. RTEmagicC_schach-2.jpg8.30 Uhr Pünktliche und kurze Eröffnung – Vielen Dank an den Veranstalter! Wir treten mit Juliane, Robin, Daniel und Joachim an. Geplant ist ein klarer Sieg bei Daniel. Ansonsten wird es eher schwer. Die DWZ-Unterschiede sprechen für sich.Dank abermals dem Ausrichter für die Hinzunahme des Ersatzspielerturnieres. Tim saß einem 2-Köpfe größeren Jungen gegenüber, aber egal!
  2. 9.00 Uhr Erster Rundgang! Juliane und Joachim spielen mit je einer Figur weniger. Mmmh!
  3. 9.20 Uhr Joachim kommt mir entgegen. Da war nix mehr zu machen. Juliane hat die Minusfigur zurück und spielt mit einem Minusbauern und unterentwickelter Stellung weiter! Ihr Gegner unterhält sich mit seinem Nebenmann?! Juliane ermahnt ihn … Lässt ja schon wieder hoffen, dass
    Arroganz verliert! Robin und Tim haben ausgeglichenes Material. Robins Angriff scheint nicht durchzukommen, doch die gegnerische Stellung ist gedrückt. Vielleicht lässt sich da noch etwas herausholen. Daniel hat einen Mehrbauern erspielt – immerhin!
  4. 9.30 Uhr Zweiter Rundgang! Tim verliert zum Schluss mittels Treppenmatt – schönes Trainingsspielund Einstimmung auf Runde 2. Robins aussichtsreiche Stellung ging leider auch verloren. LangsamesSpielen ist nicht seine Stärke. Daniel hat nun zum Bauer eine Figur mehr – Freude zum Ersten – das sollte reichen. Julianes Zeit von 16 Minuten zu 49 Minuten wird knapp.
  5. 10.00 Uhr Ergebnis: 1-3; Daniel siegt klar und Juliane stellt in Zeitnot die Dame weg – o.k. – Reserven wurden in den Analysen deutlich. Auf in die nächste Runde.Pause … für Fußball, Tischtennis und Basketball
  6. 11.00 Uhr 2. Runde gegen das Johannes-Kepler-Gymnasium, die in der ersten Runde über ein Remis nicht hinaus kamen. Prognose: Laut Papierform liegen wir an allen Brettern abermals hinten, doch die Differenzen sind nicht mehr ganz so groß. Bei gutem realistischem Spielverlauf ist an den ersten drei Brettern etwas drin. Tim – unser 4. Brett – weist 350 Punkte weniger auf. Ich bin gespannt!Joachim spielt nun für das Bernhardinum im Ersatzspielerturnier mit.
  7. 11.15 Uhr Erster Rundgang! Freude zum zweiten: Joachim und Robin haben beim Durchzählen offensichtlich eine Figur mehr auf dem Brett. Robin ist allerdings völlig unterentwickelt. Ich hoffe, er erinnert sich an meine Worte in der vorherigen Analyse. Tim gelang es unter Opfer den
    gegnerischen Königsflügel komplett zu öffnen. Daniel und Juliane haben die Eröffnung soeben abgeschlossen.
  8. 11.17 Uhr Joachim fand den letzten Fehler – verdammt!
  9. 11.30 Uhr Tims Gegner bekam offensichtlich Gegenspiel … und das Blatt wendete sich …Robin, Daniel und Juliane spielen sehr aktiv – Robin nach wie vor mit Mehrfigur – ist jetzt ein Mannschaftspunkt drin!?
  10. 12.00 Uhr Große Trauer! Robin lässt sich einzügig mattsetzen? Tim verliert und Julianes Brett ist plötzlich leer, doch sie hat von dem Wenigen noch weniger … Daniel steht positionell leicht besser. Ein Auf und Ab der Gefühle!
  11. 12.45 Uhr Aufatmen! Daniel hat sein Endspiel stiefväterlich behandelt, aber dennoch den Sieg eingefahren. Juliane gratulierte ihrem Gegner, so dass das Ergebnis erneut 1-3 lautete.Auf dem Nachmittagsprogramm stand Minigolfen, Juliane entschied sich für eine kreative Pause im Zimmer
    Minigolfen endete mit einer klaren Überlegenheit der männlichen Crew – keine Ahnung woran es lag …
  12. 17.00 Uhr 3. Runde voller Motivation! Jetzt sollen endlich 2 Mannschaftspunkte folgen. Die Höflichkeit den Gegner gegenüber hat nun ein Ende :- )
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  13. 17.30 Uhr Tim und Joachim siegen – Tim durch Glanz und Joachim per Mattbild in materiell komplett
    durchgeopferter Stellung. Daniel spielt mit Mehrbauern und Juliane hat ihr geliebtes Zweispringerspiel im Nachzug auf dem Brett. Abwarten!
  14. 18.00 Uhr Juliane holt den 3. Punkt für die Mannschaft und Daniel kann sich seiner Partie nun völlig entspannt hingeben … was er auch tat …. und das 4-0 einfuhr.Schnell war klar, dass es in der nächsten Runde auf keinen Fall einfacher werden würde. Doch die Mannschaft entschied sich gegen ein abendliches Training im klassischen Sinne. Juliane und Daniel stellten eine Tandem-Mannschaft, die MATTen. Mit 3 Siegen und 4 Niederlagen war das Ziel erreicht, wenn man bedenkt, dass Daniel bis dato noch nie diesen Modus mit seinen Besonderheiten gespielt hat. Joachim und Tim entschieden
    sich stattdessen für einen Kartenabend

Samstag, 9.5.2015

  1. 8.30 Uhr 4. Runde: Tim und Joachim stehen je 400-Punkte schwereren Gewichten gegenüber. Ziele sind abgesteckt worden!Daniel und Juliane müssen Nervenstärke zeigen. Ein Mannschaftsremis ist das realistische Ziel.
  2. 9.20 Uhr Tim und Joachim verlassen fast zeitgleich den Turniersaal. Auf zur Analyse! Der Druck auf Daniel und Juliane ist groß.
    10.00 Uhr Erster Rundgang! Daniel hat zwei Mehrfiguren. Ich weiß nicht, wieso der Gegner noch spielt. Juliane muss das Grundreihenmatt abwehren und droht selbst mit einer Kreuzfesselung. Doch ihr scheint wie in Runde 1 die Zeit wegzulaufen.
  3. 10.15 Uhr Daniels Gegner hat endlich aufgegeben und Juliane muss die gewonnene Stellung auf Zeit verloren geben. Sch ….
  4. 11.00 Uhr Auch im Ersatzspielerturnier geht es weiter. Beim Ansehen des Zwischenstandes fällt mir auf, dass wir dort nach zwei Spielen schon vier Mal verloren haben?! Komisch! Wir haben dort gar nicht 4 Mal teilgenommen.
  5. 11.25 Uhr Es wird eine neue Trainingsmethode eingeführt: Gewinnen mit Mehrfigur – Joachims dritte Partie ging auf diese Weise verloren. Tim glaubte sich in Gewässern des Zweispringerspieles zu befinden; war er aber
    nicht. Daniel spielt mit Damevorteil gg. Läufer. Sollte klar gewonnen sein. Robin musste das Remisangebot des Gegners ablehnen. Julianes Stellung ist völlig unklar – entgegengesetzte Rochaden …
  6. 12.00 Uhr Daniel hat den 5. Punkt aus 5 Partien erkämpft. Juliane spielt nun mit Minusbauern und Robin ebenso mit positionell schlechterer Stellung. Er hat mehrere schwache Felder zugelassen.
  7. 12.30 Uhr Juliane remisiert. Die Mannschaft verliert damit, da Robins Gegner die Schwäche der Felder auszunutzen wusste. Der Rest ist Formsache.
    Der Schwimmhallenbesuch stand fest, doch Juliane und Joachim klagten über Kopfschmerzen, so dass ich mit beiden in der Jugendherberge blieb, Tischtennis und Monopoly spielte und Herr Noack mit Robin, Tim und Daniel mit dem Schwimmtrupp von dannen zogen.
  8. 17.00 Uhr 6. Runde: Joachim wollte wieder für die Mannschaft antreten und Tim wechselte somit in das Ersatzspielerturnier. Eine gute Entscheidung, denn beide kamen glücklich zurück – Tim mit einem Sieg und Joachim mit einem Remis.
  9. 17.30 Uhr Daniel hat es kurz und schmerzlos gemacht. Es steht 1,5-0,5 für uns. Beim Rundgang stelle ich fest, dass es an Brett 1 und 2 nicht rosig aussieht?! Zum Glück bin im Laufe der Zeit stresserprobt. Wir wollten gewinnen, nun kann ich noch auf ein Unentschieden oder einen Riesenpatzer der Gegner hoffen.
  10. 18.00 Uhr Mein Hoffen wurde erhört. Juliane und Robin erkämpfen sich ein Remis, ich bin schweißgebadet, doch diese beiden Mannschaftspunkte kann uns keiner mehr nehmen.
  11. 21.00 Uhr Die Auslosung der letzten Runde hängt aus. Uns trifft ein schweres Los gegen die 10.-Platzierten – das Ostwald-Gymnasium Leipzig. Wir sind an allen Bretter lt. Liste heillos unterlegen, doch wie Joachim schon meinte: „Es muss ja einen Grund haben, dass diese Mannschaft so weiten hinten spielt!“ Recht hat er.

Sonntag, 10.5.2015

  1. 8.30 Uhr Die Zimmer sind geräumt, die Lunchpakete gepackt, das Auto hängt durch. Für das Bernhardinumspielen letztmalig für diese DSMM Juliane, Robin, Daniel und Tim.
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  2. 10.00 Uhr Robin und Tim mussten klein beigeben. Robin fand in besserer Stellung DEN Verlustzug, Tim konnte nichts dagegenhalten. Juliane siegte überraschend – das Turnier könnte nun weitergehen :- ). Daniel freute sichim Vorfeld sehr auf dieses Spiel. Mit seinem Gegner hatte er im Vorfeld öfter gefachsimpelt. Seine Stellung sieht vielversprechend aus. Er hat meine Hinweise umgesetzt und stürmt gegen den gegnerischen Königsflügel.
    Nach 1,5 Stunden haben wir das Mannschaftsremis in der Tasche und damit Platz 28. Wir haben uns immerhin um zwei Setzplätze gemessen am Startplatz verbessert.Die Tatsache, dass ich Daniel an Bett 3 gesetzt habe, bringt uns noch einen schönen Nebeneffekt ein. Er erhält für seine 7 Punkte einen Pokal in der Extrawertung.
  3. 12.00 -18.40 Uhr Heimreise – Die Stimmung ist gut, die Sitzordnung verändert. Juliane und Robin wollen einfach nur noch hinten sitzen und wenn möglich SCHLAFEN. Für Robin ist dies kein Problem, Reisetabletten haben diesen tollen Nebeneffekt. Doch auf der Rückfahrt meldete sich Julianes Pollenallergie auf Raps zurück, so dass das Schlafen in den Hintergrund trat :- (. Ansonsten sind die Gespräche bei weitem nicht so inhaltsreich
    wie auf der Hinfahrt. Die Anstrengung der letzten drei Tage ist auch bei Tim, Daniel und Joachim spürbar.FAZIT: Das Turnier ist eine absolute Erfahrung wert gewesen. Ich hätte im Vorfeld am 7.3.2015 nie mit der Qualifikation gerechnet und die Tatsache, dass sowohl der Förderverein des Bernhardinums, der Schachverein Briesen e.V. und Pneumant Fürstenwalde einen Teil der Kosten übernommen haben, ließ die Eigenbeteiligung
    erträglich gestalten. Allen Sponsoren nochmals herzlichen Dank im Namen der Kinder und Eltern!

Filmprojekt der 5. Klasse

Diese gewann im letzten Jahr mit ihrem Filmprojekt bei „fair bringt mehr“ den 3. Preis.
Fair bringt mehr