Fahrt nach Blossin – Dezember 2018

Unsere Fahrt nach Blossin

Mit positiver Aufregung und mit viel Enthusiasmus haben wir uns auf den Weg nach Blossin gemacht, wo wir zusammen mit geflüchteten Jugendlichen drei Tage (12. bis 14. Dezember 2018) verbringen wollten. Zusammen mit den Leuten aus der Einrichtung ALMA haben wir dort verschiedene Aktivitäten ausgeübt und hatten viel Spaß dabei.

Zuerst stand natürlich die Anreise nach Blossin an. Sobald wir dort waren wurde uns erklärt, dass die Jugendlichen von ALMA erst am Abend kommen werden. Darauf folgte viel Zeit, um den Plan für die nächsten Tage zu besprechen. Nach dem Abendbrot machten wir ein Lagerfeuer, wo wir erst mal nur in einer kleinen Runde zusammen saßen. Dies änderte sich aber schnell, als die Gruppe von ALMA ankam und der erste Eindruck ließ jede Aufregung und jeden Zweifel an diesem Projekt verschwinden. Es herrschte sofort gute Stimmung und alles wurde immer ungezwungener. Wir wurden in Hütten untergebracht und in verschiedene Gruppen aufgeteilt, sodass  auch wirklich der Kontakt zu den geflüchteten Jugendlichen bestand und man praktisch für diesen kurzen Zeitraum zusammen wohnte.

Am nächsten Tag machten wir uns kurz nach dem Frühstück zum Klettern auf. Uns wurde erklärt, was wir machen mussten und wir wurden wieder in gemischte Gruppen aufgeteilt. Die Lehrer waren gnadenlos und jeder musste mal klettern. Auch hier war wieder viel Musik dabei und man hatte viel Spaß zusammen. Nach dem Klettern und nach einer etwas längeren Pause fingen wir mit dem Geocaching an. In verschiedenen Gruppen machten wir uns mit einem iPad auf den Weg durch Blossin, um verschiedene Aufgaben zu erfüllen, z.B. musste man Fotos und Videos machen oder Fragen beantworten. Das Lustige daran war aber eher, dass man sich wortwörtlich mit Händen und Füßen verständigen musste oder mit dem besten Englisch, was man aus dem Unterricht noch zusammenkratzen konnte. Wir hatten zwei Stunden Zeit um so viele Aufgaben wie möglich zu erfüllen und dabei Punkte zu sammeln. Danach trafen sich alle Gruppen und der Gewinner wurde bekannt gegeben. Dabei war es nicht allzu schlimm, wenn man nicht Erster geworden ist, da man sich durch diese zwei Stunden viel besser kennengelernt hat. Nach dem Abendbrot konnten wir uns zwischen Sport oder Disko entscheiden. Beim Sport konnte man zwischen Fußball und Basketball wählen und ich glaube, ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich zum letzten Mal so viel Spaß mit Leuten hatte, die ich kaum kannte.

Am nächsten Tag haben wir alle die letzten Tage ausgewertet und zusammen noch was gemacht z.B. UNO gespielt. Daraufhin fuhren wir alle wieder nach Hause. Trotz dieser kurzen Zeit haben wir uns alle sehr gut kennen und verstehen gelernt. Man hat sich über verschiedene Sachen ausgetauscht und hat auch Dinge erfahren, die man so gar nicht wusste. In der kurzen Zeit sind auch viele Insider untereinander entstanden, wie z.B.  „Chuck Morris“. Wir können es nur jedem empfehlen, beim Communis-Projekt mitzumachen und neue Leute kennen zu lernen, die echt cool drauf sind. 

Josefine Bilješko (Klasse 9c)