Das Bernhardinum entstand auf Initiative katholischer Familien aus der Gemeinde 1991 in Fürstenwalde/Spree zunächst als grundständiges Gymnasium mit dem Ziel, religiöse Bildungstraditionen in einem weitgehend entkonfessionalisierten Umfeld neu zu beleben. Zum Schuljahr 1993/1994 nahm die Grundschule als staatlich anerkannte Ersatzschule ihren Unterricht auf. 

Derzeit besuchen 310 Kinder die Grundschule. Sie werden von 22 Lehrern unterrichtet und von neun Horterziehern im Rahmen der VHG begleitet. Seit dem 1.08.2005 ist die Grundschule eine verlässliche Halbtagsgrundschule. Das Bernhardinum, das in der Region auch gern als „Leuchtturm“ bezeichnet wird, ist fest in der Region und der Stadt Fürstenwalde verankert.

Jeder Schüler

ist so viel mehr als die Summe seiner Noten

 

Gelebtes Christentum 

ist für unsere katholischen und evangelischen Familien selbstverständlich. Wir als Bernhardinum sehen ein wesentliches Anliegen darin, auch Schülern und Familien ohne christliche Vorerfahrung daran teilhaben zu lassen und gelebtes Christentum kennenzulernen. Unsere Orientierung an den christlichen Werten vermittelt Eltern und Kindern eine positive Grundeinstellung zur christlichen Gemeinschaft. Dabei nehmen wir die individuelle Persönlichkeit jedes Kindes wahr und bringen sie zur Entfaltung. Ganzheitliche Bildung und das Bemühen um jeden Einzelnen prägen unser pädagogisches Handeln. 

Christliche Nächstenliebe 

ist unsere Erziehungsgrundlage und spiegelt sich als fester Bestandteil in der täglichen Arbeit am Bernhardinum. In der Schulgemeinschaft leben wir Aufgeschlossenheit und Toleranz anderen Menschen und Religionen gegenüber, befähigen die Schüler zur Übernahme von Verantwortung und praktizieren ein friedvolles Miteinander aller am Schulleben beteiligten. Wir machen Kinder stark und vermitteln ihnen Selbstbewusstsein. Die gelebten Werte an unserer Schule tragen zum soliden Fundament der Kinder bei, auf dem sie wachsen und sich entfalten können.

Jeder Schüler 

an unserer Schule ist ein Individuum. Wir sehen unser Ziel darin, dieser Individualität gerecht zu werden und alle Schüler dort abzuholen, wo sie stehen, um ihre Entwicklung fördernd und fordernd zu begleiten. Dabei unterstützen wir sie in der Entfaltung ihrer Persönlichkeit, um sie zu starken, selbständigen und selbstbewussten jungen Menschen heranwachsen zu lassen, die sich in einer Welt steigender Herausforderungen behaupten können. Respektvolles Handeln, tolerantes und wertschätzendes Miteinanderumgehen und die Vermittlung demokratischer Mitbestimmung bilden dabei die Grundlage für einen verantwortungsvollen Umgang mit ihren Mitmenschen und Gottes Schöpfung.

Unsere Schule 

versteht sich als gestalteter Lebensraum der Kinder, in dem sie viele Stunden am Tag verbringen. Lernen und unterrichtliche Inhalte werden ergänzt durch vielfältige Angebote im Hort ebenso wie sportliche, musisch-künstlerische und sprachliche Arbeitsgemeinschaften.

Im Sinne der ganzheitlichen Erziehung 

orientiert sich der Unterricht am Kind. Dabei gilt es, dem einzelnen Kind, seinen Bedürfnissen, Fähigkeiten und Lernzugängen gerecht zu werden. Als staatlich anerkannte Ersatzschule praktizieren wir am Bernhardinum neben dem klassischen Unterricht eine Vielzahl unterschiedlicher Lern-, Arbeits- und Sozialformen. Methodische Vielfalt und das Bedienen unterschiedlicher Lernkanäle sind fest verankerte Säulen und unabdingbare Notwendigkeit im pädagogischen Alltag unserer Grundschule.

Teilungsunterricht 

ist am Bernhardinum ein bewusst eingesetzter und pädagogisch gestalteter Bestandteil unserer Schulphilosophie zur äußeren Differenzierung, für einen vielfältigen und individualisierenden Unterricht. Kleine Gruppen, insbesondere in der Schuleingangsphase ermöglichen eine erhebliche Steigerung des Sprechanteils des einzelnen Schülers. Individuelle Besonderheiten, Lern- und Entwicklungsstände der Kinder können gezielter ermittelt, gefordert und gefördert werden.

Vernetzte Unterrichtseinheiten 

wenden sich an den ganzen Menschen. Ausgehend von dem Bewusstsein, dass Kinder ihre Umwelt ganzheitlich wahrnehmen, setzen sich die Schüler im Projektunterricht mit Fragestellungen und Problemen aus ihren Lebens­- und Interessenbereichen auseinander. Darüber lernen sie Inhalte, Ziele und Arbeitsverfahren selbst zu bestimmen.

Fördern und Fordern 

bedeutet, Schülern in ihrer Individualität gerecht zu werden. Insofern ist jeder Unterricht Förderunterricht im positiven Sinne. Klar ist aber auch, dass einzelne Schüler einer speziellen Förderung bedürfen, weil ihnen individuelle Leistungsdefizite, körperliche oder gesundheitliche Beeinträchtigungen das Lernen im normalen Klassenverband erschweren. Über Nachteilsausgleiche, Förderverfahren, Maßnahmen zur Binnendifferenzierung schaffen wir Voraussetzungen für ein integratives Lernen im Sozialverbund der jeweiligen Klasse.

Soziales Lernen, 

Mitgestaltung des Schullebens in demokratischen Gremien („Klassenrat“, „Schülerparlament“, „Runder Tisch“), die Ausbildung zum Konfliktlotsen und die Teilnahme an sexualpräventiven Projekten („Mein Körper gehört mir“, „mfm“) sind Angebote, durch die Kinder die Kompetenz erlangen, selbstbewusst und kritisch in ihrem sozialen Kontext zu agieren.

Der Hort 

ist als Bestandteil der verlässlichen Halbtagsschule im Stundenplan der Grundschule sowie in der Nachmittagsbetreuung verankert. Der einheitliche Prozess von Bildung und Erziehung wird so in den Lebensbereichen Schule und Hort mit unterschiedlichen methodischen Mitteln aber gleicher Zielsetzung vermittelt. 

Außerschulische Partner

wie Musikschule, Bibliothek, CTA Kulturverein, Sportvereine und Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit im Gemeinwesen haben für das Bernhardinum eine große Bedeutung gewonnen, da sie die Lebenswelt der Kinder bereichern.  

Die Katholische Kita „St. Franziskus“

arbeitet auf verschiedenen Ebenen intensiv mit unserer Schule zusammen. Ein großer Teil der Kinder besucht später als Schüler das Bernhardinum. Vorab besuchen sich Vorschul- und Grundschulkinder gegenseitig und führen gemeinsam Projekte durch. 

Eine funktionierende Schulgemeinschaft 

setzt den Dialog, das gemeinsame Gespräch, den Austausch von Meinungen und Informationen voraus. Daher spielen unsere Eltern ebenfalls eine wesentliche Rolle in unserem Schulleben, insbesondere für den schulischen Werdegang eines Kindes als auch bei der Mitgestaltung und -bestimmung des Schullebens über die entsprechenden Gremien.